Zeitraffer-Vorstellung: WALU NGALINDI

Unendliche Weiten, das Weltall, die Milchstraße. Schöne Langzeitbelichtungen in sternenklarer Nacht. Für mich ein Traum, solch ein Foto zu schießen. Das würde zum einen bedeuten, dass ich dann richtig tolles Equipment habe, denn bei Belichtungen über ca. 25 Sekunden sind deutlich Sternenspuren erkennbar. Dafür gibt es eine automatische Nachführung, die das ausgleicht. Zum anderen ist es in unseren Breitengraden nicht üblich, die Sternstraße mit bloßem Auge zu sehen.

Nun sieht man solche Fotos recht häufig. Auch ein Zeitraffer mit einem sich bewegenden Sternenhimmel ist nichts Ungewöhnliches. Aber dass eine Milchstraße so schön in Szene gesetzt gerafft wird, habe ich bisher noch nicht gesehen. Was Colin Legg dort für das „Bradford International Film Festival 2011“ erstellt hat, ist sehr schön anzusehen.

Der Titel „WALU NGALINDI“ kommt übrigens von den Aborigines und heisst frei aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt so viel wie „Sonnenfrau – Mondmann“.

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Über Benjamin Strilziw

Benjamin Strilziw ist der internerz und schreibt über Fotografie, Webentwicklung und das Web im Jahre 2011. Folge ihm auf Twitter oder Facebook.

22. April 2011 von Benjamin Strilziw
Kategorien: Zeitraffer, Zeitraffer-Vorstellung | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. Respekt für das Design und den tollen Blog :)

    Viele Grüße aus Essen,

    Gerd

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