Meine Wunschkamera: Pentax K-x

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Es ist um mich geschehen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Nein, nicht weil die digitale Spiegelreflexkamera so putzig ist – denn mit ihren 122,5 x 91,5 x 67,5 mm (B x H x T) und knapp 600g ist sie für eine DSLR recht klein. Nein, sie macht schöne Bilder. Für eine Einsteigerkamera wie sie eine ist.

Vielleicht ist sie nicht ganz auf dem Level der Konkurrenz von Canon (EOS 500D), doch sie kann mithalten und übertrifft die Canon in einigen Punkten, die für mich ausschlaggebend waren.

1. Die Pentax K-x zerrt von ganz normalen AA-Akkus. Und die gibt es überall, auch wenn man mal gerade nicht Ladegerät und Steckdose zur Hand hat. Mitgeliefert werden standardmäßig Sanyo Eneloops. Sehr gute Entscheidung von Pentax, zumal ich eh 7 Paar davon für meine Geräte hier habe.

2. Sie kann Videos im HD-Format aufnehmen. Klar, kann die Canon EOS 500D auch. Nur was bringen mir 1280×720 Pixel, wenn es nur 20 Bilder pro Sekunde sind und man dadurch ein Ruckeln der Bilder wahrnehmen kann?

3. Sie ist günstiger. Ja, es macht nur wenig aus, aber sie ist günstiger. Das machen die paar Prozentpunkte wieder wett, die sie gegenüber dem Dauerbrenner EOS 500D hat.

4. Pentax hat nicht jeder. Pentax ist quasi der Samsung unter den Kameras. Canon? Nikon? Hat doch jeder. Sony? Habe ich, in kompakter Form, selber. Pentax? Ein Traditionsunternehmen aus Japan. Ja, die Japaner. Die müssen schließlich wissen, wie man Fotogeräte herstellt. Nikon (1917), Canon (1937), Olympus (1919), Sony (1946) und schließlich Pentax (1938). Alte Marken. Die kennt jeder. Canon hatte mal meinen Drucker hergestellt. Sony mir Jahre meiner Kindheit dank ihrer Playstation geraubt.

Nicht zu vergessen, dass Pentax 1952 Japans erste Spiegelreflexkamera herstellte. Aber ganz ehrlich… analog möchte ich nicht (mehr) fotografieren. Allein die Beschränkung von 36 Fotos pro „Film“ – an guten Tagen mache ich rund 1000 Fotos bzw. produziere 2,5 GB Daten.

Pentax hat ihre deutsche Niederlassung in Hamburg. Und den Hauptsitz in Tokio. Ein Stück Japan in Hamburg. Und bald noch mehr.

Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig, muss mir nur noch überlegen, in welcher Ausführung sie daher kommen soll. In Japan gibt es sie in 100 Farben. In Deutschland immerhin in Rot, Weiß, Blau und Schwarz. Meine soll schwarz sein, alles andere erregt doch zu viel Aufmerksamkeit. ;)

Der weitere Plan sieht vor, dass ich am Wochenende mal bei den Hamburger Fotoläden durchklingel und nachfrage, ob und wie teuer deren K-xens sind.

Bisher habe ich nur den 1000 Töpfe-Preis:
699€ für K-x, DAL 18-55mm und DAL 55-200mm.
Foto Eckardt bietet dies für 70€ weniger an, hat sie dafür aber auch nicht auf Lager.

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Über Benjamin Strilziw

Benjamin Strilziw ist der internerz und schreibt über Fotografie, Webentwicklung und das Web im Jahre 2011. Folge ihm auf Twitter oder Facebook.

20. Januar 2010 von Benjamin Strilziw
Kategorien: K-x | Schlagwörter: , , | 1 Kommentar

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