Da steh ich nun, ich armer Tor… und bin so klug als wie zuvor…

Hinweis: Dieser Artikel wurde aus meinem alten Blog übernommen. Es kann sein, dass Angaben nicht mehr aktuell oder Links und Grafiken verwaist sind. Sollte dies so sein, würde ich mich über einen Kommentar oder einen kurzen Hinweis per E-Mail (blog@internerz.de) freuen.

Seit ich vor ein paar Tagen auf einen Time Lapse Film für die Stadt Vancouver gestoßen bin, informiere ich mich über Zeitraffer-Technik.

Hier erstmal das besagte Video. Am besten auf Youtube in 1080p-HD anschauen.

 

Und in der weiteren Recherche bin ich dann auch über den Blog von Michael Rissi gestolpert, einem Schweizer, der Zeitrafferaufnahmen in der ganzen Welt macht und auch Tipps und Tricks verrät. Es lohnt sich wirklich, dort vorbeizuschauen. Ich bin jedenfalls sehr begeistert. :)

Im Grunde genommen ist es nicht kompliziert. Das einzige, was man braucht, ist Zeit und Geduld – neben der richtigen Ausrüstung.

Und da kommen wir auch schon zum großen Knackpunkt. Ich möchte unbedingt mit meiner DSLR auch solche Aufnahmen machen können. Dafür benötigt man auch eigentlich nur eine Intervall-Fernsteuerung, die kostet zwar auch ihr Geld, dient aber auch gleichzeitig als Kabelauslöser – ein sehr praktisches Zubehör. Das große Problem ist aber: meine Wunschkamera Pentax K-x hat keinen Anschluss dafür. Man kann sie nur per Infrarot-Fernbedienung (und auch mit TV-Fernbedienungen von Sony, die die gleichen Codes nutzen) auslösen. Ich habe aber leider keine IR-Fernbedienung gefunden, die Intervall-Aufnahmen unterstützt.

Also doch keine Pentax?
Wohl nicht. Kollegen und Freude haben mich auch erfolgreich davon überzeugt, dass ihre Canon-Kameras auch gut sind und man durch die weite Verbreitung „Objektiv-Sharing“ betreiben könnte.

Und welche Canon soll es denn sein?
Eine zweistellige Canon kommt des Geldes wegen leider nicht in Frage, auch wenn 40D und 50D wirklich gute Kameras sind.

Also habe ich mich über EOS 450D und 500D schlau gemacht. Der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen ist, dass die 500D 15 statt 12 Megapixel, eine höhere ISO-Empfindlichkeit sowie eine Videofunktion hat (weitere Infos und Unterschiede). Die 450D ist natürlich auch entsprechend günstiger, da älter. Ich hatte mich ja schonmal über die unausgegorende Videofunktion der 500D beschwert. Aber gar keine Videofunktion, wie sie die 450D nicht hat, wäre ja noch schlimmer. Es wäre zwar möglich, eine 450D als Einstiegsmodell zu wählen und bald umzusteigen, doch dann lasse ich ja Geld liegen – Wertverfall und so. Pluspunkt 500D.

Also hast du e n d l i c h deine Kamera gefunden!?
Moment, die 500D macht gute Fotos, ist zwar etwas teurer als die Pentax K-x, aber noch bezahlbar… nur kommt im April aber der Nachfolger 550D raus. Diese Kamera hat 18 MP, eine optimierte Videofunktion (HD-Aufnahmen mit bis zu 30 fps) und einen leistungsstärkeren Akku.

Das klingt zwar gut, ist für mich aber schlecht, denn z.Zt. kostet die 500D noch den Preis einer 500D, die 550D ist zu teuer (UVP 729€) und braucht wohl ein paar Monate, bis sie fällt und die 500D sinkt ab April wohl deutlich im Preis. Ganz offensichtlich eine loss-loss-Situation für mich. Es sei denn, ich möchte noch 3 Monate warten, um Geld zu sparen. Dann ist die 500D aber auch schon 1 Jahr alt und die 600D mag schon bald kommen.

Einen Tod stirbt man immer
Das ist wohl wahr. Ich werde demnächst die 500D meines Kumpels in die Hand nehmen und gucken, ob sie mir liegt, mich schlau machen, welches Hamburger Fachgeschäft die 500D führt und wie teuer sie dort ist.

Eine 500D mit 18-55mm Kit-Objektiv kostet übrigens so viel wie eine Pentax K-x mit 18-55mm und 55-200mm Kit-Objektiven. Aber gut, einen Tod stirbt man halt immer.

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Über Benjamin Strilziw

Benjamin Strilziw ist der internerz und schreibt über Fotografie, Webentwicklung und das Web im Jahre 2011. Folge ihm auf Twitter oder Facebook.

13. Februar 2010 von Benjamin Strilziw
Kategorien: 500D, Fotografie, K-x | Schlagwörter: , , , , , | Schreibe einen Kommentar

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